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2. Historische Entwicklung is a scholarly article available to read on EtoBox.

What is 2. Historische Entwicklung about?

Histamin wurde bereits 1910 von Ackermann in Deutschland und von Dale in Histaminerges Großbritannien als Gewebshormon beschrieben. 10 Jahre später wurde seine System säurestimulierende Wirkung entdeckt. Es dauerte allerdings bis zum Jahre 1938, bis die physiologische Rolle von Histamin im Säuresekretionsprozess erkannt wurde. Besonders die Forschungsarbeiten von Ash und Schild sowie von Black führten zur Identifizierung und Charakterisierung zweier unterschiedlicher Histamin-Rezeptoren im menschlichen Organismus. Sie werden Histamin-H r und Histamin-H 2 -Rezeptoren genannt und können heutzutage durch spezifische Agonisten bzw. Antagonisten aktiviert oder blockiert werden. H,-Rezeptoren vermitteln u. a. die kontrahierende Wirkung von Histamin an der glatten Muskulatur von Gastrointestinal-und Respirationstrakt. Sie werden selektiv durch den H r Agonisten, 2-Methyl-Histamin, aktiviert und durch das klassische Antihistaminikum Mepyramin blockiert. H 2 -Rezeptoren sind an der positiv chronotropen und an der säuresekretionsfördernden Wirkung des Histamin beteiligt. Auch hier existieren selektive Agonisten (wie z.B. 4-Methylhistamin, Dimaprit) und Antagonisten (wie z.B. Cimetidin und Ra

Publisher
De Gruyter
Published
1987
Language
DE